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Verpackungskonzept

Das Verpackungskonzept der Landgard ist ein wichtiger Bestandteil im Vermarktungskonzept. Hierbei wird bewusst Transportverpackung – also Trays für Topfpflanzen und Kartonagen für Schnittblumen und Topfpflanzen – in der Anlieferung gesteuert, um so gegenüber den Kunden die optimale Warenpräsentation sicher zu stellen. Das Verpackungskonzept hat folgende Ziele:
• Optimale Präsentation der Ware
• Garantierte Qualität bei Einweg-Transportverpackungen
• Hohe Verdichtung durch Stapelbarkeit im Leerzustand vor und nach dem Gebrauch
• Begrenzung in der Anzahl der Transportverpackungen
• Gewährleistung des optimalen Transportschutzes für das Produkt durch die richtige Verpackung

Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen Verkaufsverpackung einerseits und Transportverpackung andererseits. Bei Verkaufsverpackung handelt es sich beispielsweise um Töpfe, Tüten und Etiketten. Diese fallen beim Endverbraucher an. Lizenzierungspflichtig im Sinne des Verpackungsgesetzes ist hierfür der Hersteller des Fertigproduktes, in den meisten Fällen also der gartenbauliche Produktionsbetrieb. Bei Einweg-Transportverpackung handelt es sich dagegen um Kunststoff-Trays oder Kartons, die im Normalfall nicht bis zum Endverbraucher gelangen, sondern im Handel anfallen. Die Landgard ist durch das Verpackungsgesetz dazu verpflichtet, Einweg-Transportverpackungen, die an Kunden abgegeben werden, auch wieder zurück zu nehmen und einer Wiederverwertung oder einer Entsorgung zuzuführen. Ein Recycling ist bei Einwegverpackungen jedoch nur dann wirtschaftlich durchzuführen, wenn ein sortenreiner Rücklauf der Rohstoffe gewährleistet werden kann. Einweg-Paletten für Topfpflanzen werden hauptsächlich aus Polystyrol (PS) hergestellt. In letzter Zeit werden jedoch auch wieder vermehrt Wasserpaletten aus PET (Polyethylen-Terephthalat) angeboten. PET ist ein Recyclingprodukt aus der Getränkeindustrie. Miteinander vermengt sind PS und PET jedoch nicht recycelbar. Um PS als Wertstoff zu erhalten und hohe Entsorgungskosten zu vermeiden, muss die Sortenreinheit erhalten bleiben.

Eine Vergütung für Erzeuger ist sowohl in den Abholmärkten, als auch an der Versteigerung vorgesehen. Anders als in der Vergangenheit kann man nicht mehr von der Farbe auf das Material schließen. Insofern werden zukünftig alle Farben bei Einweg-Transportverpackungen in der Vergütung gleich behandelt.
In dem jetzt vorgelegten Verpackungskonzept wurde sichergestellt, dass in der Sparte Blumen & Pflanzen bei allen Unternehmen der Landgard (inkl. der Veiling Rhein-Maas) die gleichen Regeln zugrunde liegen. So wurden sowohl die Bezeichnungen als auch die Höhe der Vergütung an die Erzeuger vereinheitlicht. Mit der überarbeiteten Verpackungsordnung wollen wir das bewährte Verpackungskonzept weiter fortführen. Nähere Einzelheiten entnehmen Sie den folgenden Ausführungen oder wenden Sie sich an unsere Mitarbeiter im Erzeugermanagement:

Erzeugermanagement:

Tel.:   +49 (0)2832 921 3111

Mail:   erzeugermanagement@landgard.de

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